Arthrose zählt zu den häufigsten chronischen Gelenkerkrankungen bei Haustieren, insbesondere bei Hunden und Katzen. Dabei handelt es sich um eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der es zu einem fortschreitenden Verschleiß der Gelenkknorpel kommt. Betroffen sind besonders ältere Tiere, aber auch jüngere Haustiere können, z.B. durch Fehlstellungen oder Verletzungen, Arthrose entwickeln.
Die Ursachen einer Arthrose sind vielfältig. Neben natürlichem altersbedingtem Verschleiß können Übergewicht, genetische Veranlagung, vorherige Verletzungen oder Fehlbelastungen der Gelenke zur Entstehung beitragen. Einmal geschädigter Knorpel regeneriert sich nicht vollständig, weshalb eine frühzeitige Diagnose und gezielte Therapie entscheidend sind.
Frühe Anzeichen werden oft als normale Alterserscheinungen missverstanden, weshalb eine genaue Beobachtung wichtig ist.
Eine Arthrose ist nicht heilbar, aber mit der richtigen Therapie lässt sich die Lebensqualität deutlich verbessern. Hierbei spielt die Tierphysiotherapie eine wesentliche Rolle. Zu den Behandlungszielen gehören:
Darüber hinaus sind Gewichtsmanagement und eine gelenkschonende Umgebung (z.B. orthopädische Liegeflächen) hilfreich.
Arthrose erfordert eine individuelle und regelmäßige Behandlung. Als Tierphysiotherapeutin unterstütze ich Ihr Haustier mit gezielten Maßnahmen, die Schmerzen lindern und die Beweglichkeit fördern, um Ihrem Tier ein aktives und möglichst schmerzfreies Leben zu ermöglichen.